Beim Puglia by UTMB 2026 siegen Thomas und Dematteis über 100 Meilen

LB
Von Luc Beurnaux

Veröffentlicht am Mi., 28. Oktober 2026

Aktualisiert am Mi., 28. Oktober 2026

Beim Puglia by UTMB 2026 siegen Thomas und Dematteis über 100 Meilen
© Alberto Di Guida / UTMB

Drei Tage Trail in Apulien: Beim Puglia by UTMB gingen knapp 3000 Läuferinnen und Läufer aus 68 Ländern auf fünf Strecken zwischen Matera, dem Land der Gravine und dem Ionischen Meer an den Start.

Fünf Rennen, drei Wettkampftage und Athleten aus 68 Ländern: Die zweite Ausgabe des Puglia Terra delle Gravine by UTMB ging am Sonntag in Castellaneta Marina zu Ende. Vom 23. bis 25. Oktober liefen knapp 3000 Teilnehmende über die Pfade zwischen Matera, den Schluchten des ionischen Hinterlands und der apulischen Küste.

Vom 100M, das am Freitagabend in der Stadt der Sassi gestartet wurde, bis zum 20K, das am Sonntagmorgen in Ginosa begann: Auf den verschiedenen Distanzen setzten sich Belgier, Italiener, Spanier, Kenianer, Franzosen und Briten durch. Ein Beleg für den internationalen Charakter der Veranstaltung.

Auf der längsten Strecke (100M mit 140 km und 3500 Hm) gewann der Belgier Nicolas Thomas vor dem Franzosen Alex Molin Pradel, bei den Frauen siegte die Italienerin Enrica Dematteis.

© iopiustudio.com / UTMB
Nicolas Thomas, Sieger über 100M

Das Frauenpodium hatte eine Besonderheit: Die Zwillingsschwestern Enrica und Luisa Dematteis belegten die Plätze eins und drei. Die Strecke führte über felsige Pfade, durch Schluchten, über Feldwege und technische Passagen, bevor das Ziel am Meer in Castellaneta Marina wartete.

Podium 100M

  • Männer

1) Nicolas Thomas (Belgien): 12:15:45 h

2) Alex Molin Pradel (Frankreich): 13:58:00 h

3) Loïc Lemaître (Belgien): 14:02:04 h

  • Frauen

1) Enrica Dematteis (Italien): 15:49:20 h

2) Miriam Myhren Bouchleh (Norwegen): 17:02:49 h

3) Luisa Dematteis (Italien): 17:38:31 h

© iopiustudio.com / UTMB
Enrica Dematteis

Über 100K (85 km und 2000 Hm) feierten die Spanier Claudio Díaz Castán und Claudia Tremps einen Doppelsieg. Bei den Männern schob sich der Franzose Brieuc Huck auf Rang zwei. Die Strecke führte durch die Gravina di Laterza, eine der imposantesten Schluchten der Region, und danach durchs Hinterland bis ins Ziel nach Castellaneta Marina.

© Marco Gaianigo/UTMB
© Marco Gaianigo/UTMB

Podium 100K – Le Maioliche di Laterza

  • Männer

1) Claudio Díaz Castán (Spanien): 7:28:30 h

2) Brieuc Huck (Frankreich): 7:50:56 h

3) Seppe Odeyn (Belgien): 7:52:53 h

  • Frauen

1) Claudia Tremps (Spanien): 8:24:53 h

2) Barbora Závodník (Tschechien): 8:38:25 h

3) Justyna Kocoń (Polen): 8:56:16 h

Über 50K (50 km und 1000 Hm) gewann schließlich der Kenianer Sammy Rotich Chelangat vor dem Schweizer Roberto Delorenzi, bei den Frauen die Französin Anaïs Guillot vor dem lokalen Star Elisa Desco. Das Rennen führte durch die Schluchtenlandschaft und das Hinterland Apuliens, vorbei an Höhlen, Überresten von Höhlenwohnungen, Olivenhainen, mediterraner Macchia und Abschnitten der antiken Via Appia, bevor das Ziel an der ionischen Küste erreicht war.

© Marco Gaianigo / UTMB
© Marco Gaianigo / UTMB

Podium 50K

  • Männer

1) Sammy Rotich Chelangat (Kenia): 3:37:27 h

2) Roberto Delorenzi (Schweiz): 3:39:42 h

3) Ben Rothery (Großbritannien): 3:41:11 h

  • Frauen

1) Anaïs Guillot (Frankreich): 4:15:00 h

2) Elisa Desco (Italien): 4:17:23 h

3) Roberta Jacquin (Italien): 4:25:35 h

Zwei Athleten prägten das Wochenende besonders: Die italienischen Geschwister Samuel und Sofia Demetz gewannen am Samstag beide den 10K Costa Verde Trail. Am Sonntag siegte Samuel dann auch über 20K (35 km und 350 Hm) vor dem Franzosen Guenael Oliviero, Sofia wurde bei den Frauen Dritte. Macht für die beiden zusammen drei Siege und vier Podiumsplätze in zwei Tagen!

© Marco Gaianigo / UTMB
© Marco Gaianigo / UTMB

Podium 20K – Ginosa Rivolta Trail (35 km)

  • Männer

1) Samuel Demetz (Italien): 2:14:04 h

2) Guenael Oliviero (Frankreich): 2:23:11 h

3) Jacopo Turra (Italien): 2:23:21 h

  • Frauen

1) Jemima Farley (Großbritannien): 2:30:16 h

2) Camilla Rizzardi (Italien): 2:38:26 h

3) Sofia Demetz (Italien): 3:01:43 h