adidas TERREX MaXi-Race 2026: Hugo Deck und Toni McCann laufen übers Wasser

LR
Von La rédaction

Veröffentlicht am Mi., 9. September 2026

Aktualisiert am Mi., 9. September 2026

adidas TERREX MaXi-Race 2026: Hugo Deck und Toni McCann laufen übers Wasser

Die 15. Ausgabe der adidas TERREX MaXi-Race ist nach einem großartigen Wochenende in Annecy entschieden. Nach einem packenden Duell mit Théo Detienne gewinnt Hugo Deck das Hauptrennen zum zweiten Mal in Folge, diesmal in 9:48:14 Stunden. Bei den Frauen lässt die Südafrikanerin Toni McCann in 11:25:20 nichts anbrennen. Beim Shokz Demi-Tour du lac setzen sich erwartungsgemäß Lokalmatador Simon Paccard und die Neuseeländerin Ruth Croft durch.

Auf einer neuen Strecke, die im Vergleich zu den Vorjahren in entgegengesetzter Richtung gelaufen wurde, blieb das 100-Kilometer-Hauptrennen bis zum Schluss spannend und offen. Der Sieger blieb unter zehn Stunden: Hugo Deck feierte seinen zweiten Sieg in Folge. „Das ist das schönste Rennen meines Lebens. Ich kann kaum glauben, was ich geschafft habe“, sagte der Athlet vom Team adidas TERREX unter dem Zielbogen. Sein zweitplatzierter Rivale Théo Detienne bestätigte diesen Eindruck und raunte ihm nach dem Rennen mit einem breiten Grinsen zu: „Du warst monströs.“ Théo Detienne, Yannick Noël und Hugo Deck waren als große Favoriten ins Rennen gegangen und wurden dieser Rolle gerecht. Zunächst setzte sich Detienne ab. Nach Kilometer 17 und der ersten Verpflegungsstation machte er im langen Anstieg zur Pointe de Talamarche erstmals Boden gut. Bei Kilometer 28 lag er 1:18 Minuten vor Hugo Deck und Yannick Noël, bei Kilometer 31 waren es 1:49 Minuten. In Doussard, an der Verpflegungsstation bei Kilometer 45, war der Vorsprung wieder auf unter eine Minute geschmolzen. Dank eines schnellen Stopps ging Hugo Deck an der Spitze in die zweite Rennhälfte, Yannick Noël lag 47 Sekunden zurück, Théo Detienne 1:03 Minuten.

Während Yannick Noël das Tempo nicht mehr halten konnte, schloss Théo Detienne die Lücke und beschleunigte. Bei Kilometer 61 übernahm er mit 3:32 Minuten Vorsprung auf Deck wieder die Führung. Dieser holte sich die Spitzenposition im Anstieg zum Semnoz zurück. „Er ist an mir vorbeigelaufen, ohne mich auch nur anzusehen, und hatte vielleicht 1.500 Höhenmeter pro Stunde drauf